
Doppelhaushälfte 78147 Vöhrenbach
Vöhrenbach: 2 Doppelhaushälften – Wohnhaus + Wohn-/Geschäftshaus, 309 m² Wohnen, 106 m² Gewerbe
Einblicke
Die Immobilie in Bildern.
Das Objekt
Auf einen Blick.
Im Ortskern von Vöhrenbach, direkt an der Pfarrkirche St. Martin, stehen zwei aneinandergebaute Doppelhaushälften zum Verkauf, die gemeinsam abgegeben werden: zusammen rund 309 m² Wohnfläche und rund 106 m² Gewerbefläche auf zwei Grundstücken mit insgesamt rund 247 m². Die Nummer 10 ist ein Wohnhaus, die Nummer 8 ein Wohn- und Geschäftshaus.
- 01Objektnummer
- TI-910-26
- 02Immobilienart
- Doppelhaushälfte
- 03Nutzungsart
- Wohnen
- 04Wohnfläche
- 309 m²
- 05Grundstück
- 247 m²
- 06Nutzfläche
- 131 m²
- 07Zimmer
- 23
- 08Schlafzimmer
- 20
- 09Badezimmer
- 3
- 10Gäste-WCs
- 4
- 11Balkone
- 1
- 12Etagen
- 4
- 13Baujahr
- 1920
- 14Zustand
- Renovierungsbeduerftig
- 15Ausstattungsqualität
- Einfach
- 16Vermietet
- Nein
- 17Käuferprovision
- 3,57 % inkl. MwSt. aus dem Kaufpreis
Exposé
Objekt und Ausstattung.
- Balkon
- 4 Gäste-WCs
- Keller
01Beschreibung
Im Ortskern von Vöhrenbach, direkt an der Pfarrkirche St. Martin, stehen zwei aneinandergebaute Doppelhaushälften zum Verkauf, die gemeinsam abgegeben werden: zusammen rund 309 m² Wohnfläche und rund 106 m² Gewerbefläche auf zwei Grundstücken mit insgesamt rund 247 m². Die Nummer 10 ist ein Wohnhaus, die Nummer 8 ein Wohn- und Geschäftshaus.
Die Nummer 10 von 1849 wurde 1986 umfassend umgebaut. Auf drei Etagen bietet sie rund 205 m² Wohnfläche mit dreizehn Wohnräumen, Bad, Küche und drei separaten WCs – geeignet für eine große Familie, Mehrgenerationenwohnen oder Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. In den Wohnzimmern von Erd- und Obergeschoss sind Kassettendecken und Wandvertäfelungen der Bauzeit erhalten.
Die Nummer 8 von 1920 wurde 1988 durchgreifend saniert. Im Erdgeschoss liegen ein Ladenlokal mit rund 68 m² und eine ehemalige Werkstatt mit rund 38 m², beide mit eigenem Zugang und derzeit leerstehend – nutzbar vom eigenen Betrieb über Atelier und Lager bis zur Umnutzung als Garage. Im Obergeschoss liegt eine Vier-Zimmer-Wohnung mit rund 104 m² und einem rund 12 m langen Ostbalkon auf dem Dach des Ladenanbaus.
Darüber liegt Entwicklungspotenzial: Das erste Dachgeschoss ist mit Gauben, Fenstern und tragender Konstruktion zum Ausbau vorbereitet – der Umbauplan von 1988 sah rund 47 m² zusätzliche Wohnfläche mit zwei Zimmern und Flur vor. Für die Umsetzung ist eine neue Baugenehmigung erforderlich. Darüber folgen zweites Dachgeschoss und Spitzboden, heute als Speicher genutzt. Mit dem Ausbau wächst die Wohnfläche der Nummer 8 um knapp die Hälfte.
Beide Häuser sind teilweise unterkellert: Die Nummer 10 hat einen Kellerraum von rund 25 m², die Nummer 8 einen bislang ungenutzten Kellerbereich. Eigene Freiflächen gibt es nicht, dafür öffentliche Parkplätze direkt vor den Häusern in der ruhigen Anliegerstraße. Das Grundstück der Nummer 8 liegt im Sanierungsgebiet „Stadtkern 3“, in dem Gebäudesanierungen unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sind.
02Ausstattung
Baulich stehen beide Häuser auf unterschiedlichem Stand. Die Nummer 10 (Umbau 1986) hat Außenwände aus Beton- und Hochlochziegeln mit 8 cm Vollwärmeschutz-Putz. Die Nummer 8 (saniert 1988) ist älter konstruiert: Mauerwerk und ausgefachtes Holzfachwerk unter Außenputz, Holzbalken- und teils Betondecken, Walmdach in Holzbauweise mit Gauben und Tonziegeln.
Die Nummer 10 hat zweifach isolierverglaste Fenster, überwiegend in Holzrahmen. Die Nummer 8 hat Holzsprossenfenster mit Isolierglas, das Ladenlokal Aluminium-Schaufenster. Die Innentüren sind aus Holz.
Die Nummer 10 wird über Elektro-Nachtspeicheröfen beheizt, Warmwasser liefert ein Elektroboiler; zusätzlich gibt es zwei Kamine. In der Nummer 8 ist laut Energiebedarfsausweis eine Gasheizung von 1993 eingebaut, die seit über zehn Jahren nicht betrieben wurde – von eingeschränkter Funktionsfähigkeit ist auszugehen. Beide Häuser haben hier Nachholbedarf.
Böden in der Nummer 10: Fliesen, Laminat, Parkett und Holzdielen; an Wänden und Decken Putz und Tapete, teils Holzvertäfelung. In der Nummer 8: PVC im Ladenlokal, Holzdielen in der Werkstatt, überwiegend Teppich im Obergeschoss, Fliesen im Bad. Die Elektroinstallation entspricht dem Standard der 1980er Jahre.
Die Nummer 10 hat ein gefliestes Bad mit Wanne, Dusche, Waschplatz und WC, dazu drei separate WCs und eine Küche. Das Bad der Nummer 8 ist deckenhoch gefliest, mit Badewanne, Dusche und WC.
Der Ostbalkon der Nummer 8 hat Holzbelag und massive Brüstung. Die ehemalige Werkstatt ließe sich laut Wertermittlung als Garage für zwei Fahrzeuge herrichten. Eigene Stellplätze gibt es nicht; geparkt wird öffentlich vor den Häusern.
In der Summe: solide Rohbausubstanz mit klar benennbarem Investitionsbedarf bei Heizung und Innenausbau; die Aufteilung der Nummer 8 will vor einer Vermietung neu gedacht werden. Wer in Etappen modernisiert und die Fördermöglichkeiten des Sanierungsgebiets nutzt, bekommt außergewöhnlich viel Fläche im Zentrum einer Schwarzwaldstadt.


Unterlagen & Energie
Transparent eingeordnet.
Lage
78147Vöhrenbach.
Lagebeschreibung
Zwölf Kilometer sind es nach Villingen-Schwenningen, acht nach Furtwangen – beide Mittelzentren sind über gut ausgebaute Landesstraßen erreichbar, die sich in Vöhrenbach treffen: die L 172 aus Donaueschingen und die L 173 von Villingen-Schwenningen Richtung Furtwangen. Darüber erreicht man im Westen die B 500, im Osten die B 33 und B 27 sowie die A 81 bei Villingen-Schwenningen. Der nächste Bahnanschluss liegt in den Nachbarstädten; die frühere Bregtalbahn ist im westlichen Abschnitt heute ein Radweg.
Die Adolf-Beermann-Straße ist eine Anliegerstraße, die parallel zur Hauptdurchgangsstraße Friedrichstraße verläuft – mitten im Zentrum, aber ohne Durchgangsverkehr und mit deutlich besseren Parkmöglichkeiten. Direkt nördlich, nur durch die Kirchstraße getrennt, steht die Pfarrkirche St. Martin. Lebensmittelgeschäfte, Apotheke, Ärzte, Rathaus, Kindergarten, Grundschule und Bushaltestellen sind in wenigen Gehminuten erreichbar; weiterführende Schulen gibt es in Furtwangen.
Vöhrenbach mit rund 3.860 Einwohnern liegt im Tal der Breg, einem der beiden Donau-Quellflüsse, im mittleren Schwarzwald. Rund 77 Prozent des Stadtgebiets sind bewaldet: Wandern, Mountainbike und Schwimmen im Sommer, Rodeln, Ski und Langlauf im Winter gehören hier zum Alltag. Wahrzeichen ist die Linachtalsperre, eine 25 Meter hohe Pfeilerstaumauer und bauhistorische Besonderheit. Furtwangen mit Hochschule und Uhrenmuseum, die Donauquellen und der Hochschwarzwald um Titisee-Neustadt sind Nachmittagsausflüge.
Getragen wird die Region von kleinen und mittleren Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben, eingebettet in die industriestarke Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Für Käufer heißt das: stabile Grundstruktur, vorhandene Nahversorgung und moderate Einstiegspreise im Vergleich zu den Mittelzentren ringsum. Wer eine Immobilie im Ortskern sucht, die sich selbst nutzen und zugleich teilweise vermieten oder gewerblich betreiben lässt, findet hier eine ungewöhnlich vielseitige Ausgangsposition.
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